Zum Frauenstreiktag

Der 14. Juni 1991 markiert für mich einen ganz wichtigen Schritt für die Frauenbewegung der Schweiz, wohl, weil ich mich so gut erinnern kann. Heute jährt sich dieser erste Frauenstreik zum 30. Mal. Ihm ging organisatorisches und politisches Geschick von gestandenden Kämpferinnen voraus, ebenso der Mut von ganz jungen Frauenbewegten, zu denen ich mich zähle. In den Achtzigern hatten wir die ersten neuen Frauenräume in Jugendzentren geschaffen und uns an Frauenvollversammlungen bis zur Erschöpfung diskutiert. Freundinnen, die eine akademische oder kreative Laufbahn eingeschlagen hatten, sorgten für wahnwitzige Frauendiscos zu Unzeiten, zu denen ich als angehende Buchhändlerin arbeitete oder schlief- wobei ich heute denke, dass das Erzähltbekommen in schillerndsten Farben das Verpasste absolut aufwog. Der Aufruf zum Streik kam von Uhrenarbeiterinnen (mehr zur Geschichte bei memobase, inkl. kontextuelle Einordnung).

Alle, die irgendwie konnten, sprangen also auf, es wurde ein grosses Fest. Ein Wut-Fest, das völlig aus dem schweizer Rahmen fiel, wo man doch 1991 gerade dabei war, 700 Jahre Eingenossenschaft und Rütlischwur zu feiern.

Und heute, was verspreche ich mir von der jährlichen Zäsur durch diesen Aktionstag? Ich habe am Morgen, nach einer Laufrunde im Wald, die meine Wut eher vergrössert denn vermindert hat, versucht, mein Befinden (oder meine Botschaft?) in gut drei Minuten in einem Video zusammenzufassen. Es ist in Dialekt und es ist persönlich und deshalb nirgends gelistet.

Ich danke allen, die sich einsetzen. Trotz Frustration kann ich doch aus Erfahrung sagen, dass dieser Einsatz Fortschritte brachte und auch in Zukunft den Unterschied machen oder immerhin Rückschritte verhindern wird.

Aufmerksamkeit für Unterschiede?

Dieses Blog verwende ich, um über meine Aktivitäten zu berichten und zu reflektieren. Letzteres kommt zu kurz, weil ich über vieles, was schwierig ist und interessant wäre, nicht konkret berichten kann. Doch irgendwie bin ich immer am Nachdenken, das hat sich mit meinem neuen Aufgabe nicht geändert. Neben meinem recht klassischer 24/7 Managementjob beschäftigen mich auch Diversität, Meinungsfreiheit, Zensur. Heute schreibe ich mal in Gedankensplittern, unstrukturiert – dafür hoffentlich reflektiert.

Ich gebe zu: Die grosse Aufmerksamkeit den Unterschieden gegenüber ist mir manchmal zu viel. Dass ich Ungerechtigkeit übersehe, ist mir bewusst. Heute betrübt es mich besonders, wie viel schwerer es Kindern mit dunklerer Hautfarbe hierzulande haben, das erlebe ich im Verwandten- und Freundeskreis. Wir sind in der Schweiz in den letzten Jahren essenziellen zivilgesellschaftlichen und politischen Aufgaben nicht nachgekommen, das ist im Grunde skandalös.

Was „man“ tut und was „sich gehört“ sind alltägliche Äusserungen und vor allem Hürden und verlangsamende Faktoren für Lauf- und Lebensbahnen. Sie manifestieren sich im ganzen im Land, wo der Grossteil der Schülerinnen und Schüler in geraden Pultreihen einander auf die Hinterköpfe starren und Leistungen im Wesentlichen mit Ziffern von 1-6 bewertet werden. Die ganzen Belehrungen und Bewertungen tagein, tagaus empfinde ich als unnötig, seit ich klein bin. Deshalb wollte ich auch nie Lehrerin werden und als ich es doch wurde, nicht bleiben, was zu keiner Zeit an den Lernenden lag. Im Gegenteil! Sie waren es, die mich 16 Jahre im Job hielten.

Es gibt ungefähr eine Hand voll Dinge, die einem Kind beigebracht werden müssen, damit es möglichst unversehrt bleibt. Den ganzen Rest könnten wir ihm zum Selberlernen und Nachfragen überlassen, dann, wenn es soweit ist. Wichtig ist, dass wir stets da sind, wenn uns ein Kind oder ein Jugendlicher braucht, dass wir uns vorbildlich verhalten. Und dass wir selber wissen, welche Werte wir verteidigen wollen. Ich glaube, dass das alles zu machen ist, ohne sich über andere zu erheben.

In meiner Familie war das Coronajahr eine schöne Bestätigung für unsere Bemühungen, einander positiv gegenüberzustehen, egal in welcher Situation. Auch wenn bei uns wirklich jede Meinung zu Covid-19 und zur Maske und zur Impfung vertreten war, hat sich niemand nachhaltig verkracht.

Ich bin allen dankbar, die sich der „Inklusion“ annehmen und finde es schade, dass das Thema einige nervt und gar Leute es nicht ernst nehmen, die von Berufes wegen dazu verpflichtet wären. Im Vorschulalter verbrachte ich viel Zeit in Heimen mit Menschen mit Behinderungen, wo meine Mutter arbeitete. Ich weiss noch etliche Namen, erkenne meine Freundinnen und Freunde auf Fotos – aber Behinderungen? Keine Ahnung, woran sie litten. Wie langweilig wäre unser Leben gewesen, hätten wir uns darauf beschränkt. Genau das ist heute erforscht: diese Einordnung und Beschränkung machen wir erst, wenn wir sie lernen.

Erforscht ist auch, dass wir gerade in Situationen, wo wir einander vieles abspenstig machen sollten, erstaunlich gut miteinander klarkommen. Auf Reisen kann mich nicht entsinnen, dass wir je eine Toilette in der Nähe gehabt hätten. Schon das allein bedeutete ja für mich mehrmals täglich und nächtlich Begegnungen mit unbekannten Menschen, mit denen ich das Terrain teilen und einen Modus finden musste. Das sind tausende gewesen und doch habe ich keine schlechte Erinnerung, die ich mit einzelnen Personen verbinden würde.

Grundsätzlich wurde ich immer dann viel „betatscht“, wenn ich das einzige weisse Kind war. Es wurde mir ständig in das blonde Haar gefasst und ich konnte das natürlich nicht ausstehen. Ich bin froh, wird dieser Griff ins Haar heute thematisiert und bin zugleich frustriert, passiert es noch immer und sogar bei Erwachsenen in der Schweiz. Auch der Kontakt eines indischen Paares in Goa, das mich für ein Junkiekind hielt und mir für meine Garnitur Kleider ein paar Rupien anbot, war und bleibt mir sehr unangenehm.

Das Wichtigste ist das Bewusstsein für die Grenzen der Kinder und ihr Recht darauf, vorurteilsfrei angesprochen zu werden und nein zu sagen.

Allseits frohe Ostertage!

Vorbilder finden

In der Branchenzeitschrift „Schweizer Buchhandel“, deren Herausgeberin ich nun neu von Amtes wegen bin, schreibe ich jeweils das Editorial, was mich regelmässig vor Zerreissproben stellt. Dieses hier passt immerhin zum Tag.

Der SBVV wurde 1849 gegründet. Damals schrieb sich Bettina von Arnim beim preussischen König für Kommunisten, Freiheitskämpfer und den zum Tod verurteilten Dichter Gottfried Kinkel um Kopf und Kragen.
Clara Schumann gebar das vierte ihrer acht Kinder und bereitete den Umzug per Fuhrwerk von Dresden nach Düsseldorf vor. Ihre Hochbegabung als Pianistin liess sie beiseite, und ihren Drang zu komponieren setzte sie zugunsten der Interpretation, Dokumentation und Promotion der Werke ihres Gatten Robert Schumann ein, als deren Herausgeberin sie Zeit ihres Lebens fungierte. „Vorbilder finden“ weiterlesen

Ein Lehr- und Wanderjahr


2020 wird für mich ein lehrreiches Jahr der grossen Veränderungen bleiben. Meine Vorliebe für Transformationsprozesse hat mir viel geholfen: Im Lockdown in der Schule, bei der Stellensuche, beim Wechsel in eine andere Führungsposition und im Umgang mit Verlusten. Das Bild hier steht für die Krise, die ich letztendlich an Weihnachten doch noch hatte. Meine Nichte machte mit ihrem Vater einen Ausflug an den Murtensee, ich bekam diese Bild und noch eines von einem weissen Schwan. Und dann mochte ich grad ein paar Stunden überhaupt nicht(s) mehr.
Wir waren als Familie getrennt und sahen keinen Grund zum Feiern. Meine Mutter hatte gerade ihren Gartenanteil verloren und die wenigen Begegnungen weniger Personen galten der Räumung. Wie schon im Vor- und Vorvorjahr, war mein Sohn sehr stark mit der Pflege ausgelastet, er hatte für sich selber kaum Zeit, ein ZOOM musste reichen. Der Mann und ich sind beide mit Aufgaben betraut, die nicht aufhören, weil hier gerade Feiertage sind. Eine Nichte und ein Neffe befanden sich hintereinander in kantonsärztlich verordneter Quarantäne, eine Riesenherausforderung für die Eltern. Dazu bekamen wir regelmässig persönliche Weihnachtspost für unseren verstorbenen Freund, dessen Postfach zu uns umgeleitet wird und der so viele Bekannte in aller Welt hatte, dass es einfach nicht gelingen will, sie zu informieren. Wir sind nach drei Monaten noch immer daran, diese Gespräche zu führen und Briefe zu schreiben. Das nimmt mich mit.
Aber zu den guten Dingen: Meine Familie, meine Freundinnen und Freunde und ich sind gesund. „Ein Lehr- und Wanderjahr“ weiterlesen

Geburtstäglicher Statusbericht

und ein paar Überlegungen zum Leben:
Bisher war ich immer eingebunden in ein Schuljahr, ein Buchjahr, ein Geschäftsjahr. Ich wusste ziemlich genau, was ich am 5. Januar, am 4. Juni und am 10. Oktober machen werde, ich war ein stabiler, um nicht zu sagen langweiliger Mensch mit einer vollen Agenda. Nun plane ich nicht mehr weit voraus. Ich führe einen der ältesten Verbände der Schweiz durch diese Corona-chaotische Zeit, ob das gut geht, weiss ich nicht, so wenig wie alles andere. Es ist fast noch einfacher geworden, sich in dieser Unplanbarkeit für das Wesentliche einzusetzen. Es zeigt sich nicht nur besser, auch ividuell unterschiedliche Reaktionen sind akzeptierter; mehr Fehlertoleranz, weniger Perfektionismus. Schuldzuweisungen sind natürlich omnipräsent, aber ich glaube, der Eindruck, es seinen mehr, täuscht. Es konzentriert sich bloss alles auf ein Thema, darum wird die Aggressivität augenfälliger, die vorher schon da war.
Viele haben dieses Jahr in ihrem Kreis schmerzlich erfahren, wie schnell gestorben wird, auch ich. Da rücken die Fragen nach dem, was wirklich wichtig ist, in den Vordergrund. Unsere Zeit ist endlich und mein Anliegen in der Sache nicht besonders originell: Ich möchte sie gut einsetzen. Geburtstage eignen sich, darüber zu reflektieren, wie. Heute habe ich mit dem Mann lange – und nicht zum ersten Mal – über mein schlechtes Gewissen diskutiert (oder gar gestritten?), weil ich so viele Privilegien habe. Selbst habe ich mich längst mit dieser Antriebsfeder angefreundet, sie hilft mir in absurden, kräftezehrenden und ungerechten Situationen, durchzuhalten. Aber fürs Umfeld ist es manchmal mühsam, wenn ich ständig so angespannt bin. Ich kann nichts versprechen, aber ich nehme mir für 52. Lebensjahr vor, entspannter zu werden und mehr Zeit in den feinen Badezusätzen und weichen Kissen zu verbringen, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Aber zuerst schreibe ich einen Brief an einen Freund im Strafvollzug und ein E-Mail an eine Journalistin, um sie vielleicht für eine Recherche dieses niederschmetternden Falls zu gewinnen. Und noch vorher feiere ich mit meinen Nächsten. Ungefähr so wird’s auch weitergehen, wenn ich Gesundheit und Elan habe, was ich allen rundum wünsche!

Fotos: vom Mann, entspannt.

Allgegenwärtiger Erklärungsbedarf

Mein Leben hat sich in kürzester Zeit so sehr verändert, wie ich es mir unter guten Bedingungen nie hätte vorstellen können. Ich dachte stets, dass so grosse Verschiebungen nur unter traurigen Umständen passieren, einfach, weil sie halt müssen. Der allgegenwärtige Klärungsbedarf kommt mir entgegen. Seit ich denken kann, bereiten mir viele Verhaltensweisen, die vorausgesetzt werden, einiges an Kopfzerbrechen. Das macht mich zwar flexibel, dafür muss ich immer darauf achten, mir dasjenige, was nicht auf der Hand liegt, auch wirklich rechtzeitig bei den richtigen Leuten abzugucken. (Sicher habe ich schon erzählt, dass ich bei meinem ersten Restaurantbesuch, ungefähr sieben Jahre alt, das Geschirr in die Küche brachte?).
Das war eigentlich nur eine kleine Einführung zu der Frage, die mir in den letzten drei Wochen von vielen lieben Menschen immer wieder gestellt worden ist: «Hast du gut angefangen? Bist du eingelebt („i-gläbt“)? Gefällt es dir?». Ja! Ich habe immer zu tun und weiss nie, was noch kommt. Es scheint jedoch ziemlich sicher: Ich passe in diese Branche und sie passt zu mir. Die tägliche Ration Überforderung ist happig, aber die Erwartungen sind unter diesen interimistischen Umständen weniger fix. Vieles wird verhandelt und ich kam überraschend schnell zu Wort – ständig werden Karten neu gemischt. Die Spruchreife, die Perfektion – das ist weniger wichtig. Trotzdem wird so vieles Realität, was ich vor Corona weder Organisationen noch Verbänden und schon gar nicht mir selber zugetraut hätte.

Zwischenzeit

Eine der intensivsten Phasen meiner Laufbahn ist zu Ende, jetzt habe ich Ferien. Meiner nächsten Herausforderung als Geschäftsleiterin ad interim des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes sehe ich mit Freude und Respekt entgegen. Es ist eine Aufgabe, bei der ich Kompetenzen brauchen werde, die ich in meinen ersten zwanzig Berufsjahren erworben habe. Und ich werde vieles von dem einsetzen können, was ich in meiner ehrenamtliche Arbeit lerne. Es fühlt sich richtig an, ich bin seit ich denken kann für alles motiviert, was mit Büchern zusammenhängt. Wenn ich eine Weile ruhen, lesen und mich draussen bewegen kann, starte ich im August frisch und munter.
Danke fürs Mitlesen und all das Wohlwollen, das mir hier seit so vielen Jahren entgegengebracht wird.
Immer vorwärts

Always on the run!

Als Chronistin meiner selbst agierend halte ich hiermit mein Abschiedsmail an alle Mitarbeitenden der Schule fest:

    Subject: Always on the run! But with enough time for fun!

Morgen ist mein letzter Arbeitstag. So schön, konnte ich viele von euch noch persönlich verabschieden!
Ich war 22 Jahre für die WKS KV Bildung tätig, 16 Jahre davon als Lehrperson und 13 Jahre in der Leitung der Grundbildung. In einer solchen Zeitspanne verändert sich fast alles, das ist gut so. Ich hatte stets Ziele für die Schule, für meine Abteilungen und natürlich auch eigene. Gewisse habe ich erreicht, andere nicht. Sicher ist, dass ich jeden Tag dazulernen konnte, und das liegt an euch! Ich bin von Herzen dankbar für unsere gemeinsame Arbeit, für jede Frage, jede Rückmeldung, für Harmonie und Konflikte gleichermassen. Seit jeher suche ich nach Tätigkeiten, bei denen ich mich einbringen und (hoffentlich) zu einem besseren Menschen entwickeln kann. Hier habe ich sie in ihrer ganzen Vielfalt gefunden.
Nicht nur für mich wollte ich sinnvolle Aufgaben, sondern für alle. Von der Reinigungsequipe bis zur Lernenden in der hintersten Reihe.
„Always on the run!“ weiterlesen

Corona News V

„Ich sitze im Büro und höre Simon & Garfunkel – tja, Corona macht komische Dinge mit einem.“ So beginnt mein neuer Newsletter ans Kollegium. Ich habe Musik im Ohr, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr gehört und niemals vermisst habe. Gestern sagte ich mir aus dem Stegreif ein Goethe-Gedicht aus der Oberstufe auf, an welches ich nie zuvor gedacht hatte. Entweder ist das eine Quarantänedemenz oder eine Flucht aus der Welt voller Calls, die alle wichtig sind und meine Kapazitäten doch überfordern.
Mit der Fachhochschule nutze ich webex, mit der Partei und der Familie meistens ZOOM, ebenso in Arbeitsgruppen zu den Lehrabschlüssen, die 2020 ganz anders stattfinden. Die Online-Prüfungen selber machen wir jedoch ausschliesslich über Teams, darüber führe ich auch die Lehrpersonen und werde selbst so geführt. Gespräche mit Lernenden mache ich ebenda. Dabei muss ich extrem aufpassen, keine Channels zu verwechseln, die Vielfalt von Banalitäten bis Sensibilitäten ist einfach zu gross. Im Genossenschaftsrat, den ich präsidiere, sind wir mit allem unterwegs, Eigenkreationenen, Google hangout, ZOOM, Teams und Jitsi sowie alle Social Media, die mir je begegnet sind.
Als mein langjähriger Yogalehrer mir einen Link fürs morgendliche Hatha sandte, brauchte ich eine ganze Woche, um die paar englischen Worte zu finden, um mich zu bedanken und für die freundlichst dargebotenen Online-Stunden bis auf weiteres zu entschuldigen. Ja, es geht vielen so. Ausser denen, bei denen nichts mehr geht. Menschen ohne Arbeit und umso mehr Ansprechpersonen mit wenig Zeit, mit chronischen Krankeiten, mit Kindern, die schon vor Corona Timeouts und Troubles hatten, solche, die schon vor dem Lockdown nicht klarkamen mit all den Formularen und jetzt mit den ins Internet verlegten Ämtern vollkommen am Anschlag sind – von ihnen höre ich auch vieles und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich so kurz angebunden antworte.
Was mir hilft: Jeden Tag mehrmals das Hamsterrad anzuhalten, um die Prioritäten auf Sinn und Richtigkeit zu überprüfen. Jeden Tag mehrmals daran zu denken, dass alle, die mir begegnen, ihren eigenen Kampf kämpfen, von dem ich nicht die geringste Ahnung habe.